Kia Ora!
Freitag morgens war die Aufregung groß, denn um 16 Uhr sollten wir uns mit Ofir unserem backpackerischem Autohändler aus Israel treffen, um den Van aus der Werkstatt zu holen. Zunächst aber gingen Simon und ich in ein Café, da wir noch etwas Zeit hatten bis zum Termin. Als ich aus dem Fenster sah, erblickte ich unser zukünftiges Auto! Mit einem fremden Fahrer! Ich war sehr verwirrt, doch meinte Simon, dass das sicher ein anderer Mechaniker war, der noch die Reifen ausrichten musste. Nunja, jedenfalls sitzen wir am Tisch und essen gemütlich als Simon an die Scheibe klopft – es war Ofir, um 15:25 auf dem Weg zur Werkstatt, und wir riefen ihn zu uns rein und an den Tisch. Auch er gönnte sich etwas zu essen und wir unterhielten uns noch über seine Abenteuer im Süden und den Van. Dann war die Zeit gekommen – wir gingen zur Werkstatt und nachdem die letzten Checks gemacht wurden, durfte ich mein Baby bezahlen – äääähm unser Baby! Nochmal 630 Dollar Reparatur, auf die Temperatur sollen wir achten und das Übliche halt. Wir parkten den Wagen und gingen zur Post, denn dort meldet man sein Auto um, und das geht folgendermaßen:
Man holt sich ein Formular, füllt es aus und unterschreibt es, keine Adresse von Nöten und der Autobesitzer muss auch nicht unterschreiben, alles mega unbürokratisch und superschnell! Wir entschieden uns schnell dafür, dass ich mich als Eigentümerin eintragen lasse, und nach langem Warten in der Schlange bei der Post und kurzen 5 Minuten am Schalter gehörte das Auto technisch gesehen mir!!!! Wie geil!!!!!! Sofort darauf überreichte ich Ofir die ausgemachten 2800 Dollar, in 20 Dollar Scheinen! Die blöden Automaten hier spucken sonst nichts aus .. Wir haben gezählt und gezählt und kontrolliert und brachten es schließlich zum Schalter (Post + Bank ist in einem!) um es per Automaten zählen zu lassen. Alles hat gepasst, und wir gingen danach zum Posen und Fotoshoot zum Auto zurück. Fahren konnten wir da noch nicht damit, schließlich hatten wir noch keine Versicherung abgeschlossen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im McDonalds Internetzugriff zu bekommen gingen wir in ein Internet Café, und auch die Versicherung schlossen wir auf meinen Namen ab. Alles war sehr aufregend und auch wenn ich mich an den Verkehr gewöhnen muss, es macht sehr viel Spaß, oft fahren wir sehr langsam oder halten an, wenn ein interessanten Schaf am Straßenrand steht – das stört hier aber keinen!
Unser Baby war geboren und genießt mit uns das Abenteuer!

1 Kommentare:
Ofir klingt nach einem Zwergennamen ;)
Das mit dem Auto umschreiben geht ja schon erschreckend einfach. Für hiesige Verhältnisse unvorstellbar :)
Dann vieeel Spaß mit eurem volljährigen Baby ;)
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