Sonntag, 17. Oktober 2010

Hangi, Hangover, Water Rafting, Kiwis und mehr


Die letzten Tage waren wir in den beiden Städten Tauranga und Roturua. In Tauranga haben wir eine Holländerin wiedergetroffen die wir zuvor in Hahei kennengelernt hatten (der Ort mit dem Hot Water Beach). Zusammen waren wir im Kino, in „De Bier Haus“ was trinken und haben einen Berg bei fast strömendem Regen erklommen. Wir waren aus der Puste, ¾ des Berges war sehr steil und es kostete uns viel Kraft oben anzukommen. Die Aussicht war sehr vernebelt und der Schotterweg voller Schafsextremente… Hat sich nicht gelohnt dort hoch zu laufen, aber alles in allem waren es sehr schöne zwei Tage in Tauranga.
In Rotorua waren wir ebenfalls zwei Tage. Die Stadt stinkt und das ist kein Witz! Aufgrund von thermischen Ausdünstungen überall in der Stadt riecht es unbeschreiblich nach faulen Eiern… manchmal kommt einem ein Schwall Eiergeruch in die Nase, dass man beinahe erbrechen muss… Wirklich seltsam das es in Rotorua noch Einwohner gibt…
An unserem ersten Tag haben wir den Geruch hinter uns gelassen und nach Mitai, einem nachgebauten Maori-Dorf gefahren. Es war ein gebuchter Abend von etwa 3,5 Stunden. Etwa 60 Gäste waren dabei als uns die Geschichte, die Tradition, die Tänze und die Lieder der Maori nähergebracht worden sind. Natürlich gab es auch den berühmten Haka, den maorischen Kriegstanz zu sehen! Wirklich beeindruckend. Das nächste Mal sehen wir ihn hoffentlich bei einem All Blacks Rugby-Spiel! Nach der „kulturellen Vorführung“ auf der Bühne wurden wir noch zu einem traditionellen Hangi „All you can eat“ Essen eingeladen! Es sei nur so viel gesagt, dass wir danach unsere Gürtel um jeweils zwei weitere Löcher erweitern mussten – Fruzsi hatte ihren Gürtel nicht einmal an. Am Tisch gegenüber saßen Cathryn und Cathal, eine Waliserin und ein Ire. Wir haben uns sehr gut mit dem Pärchen verstanden und erfuhren, dass sie am nächsten Tag morgens eine Water Rafting mitmachen. Also setzten wir alles daran, es auch zu der Zeit machen zu können, zumal wir schon den Tag über uns überlegten bei welcher Tour wir das buchen sollten und und und. Also haben wir uns getraut ein Wildwasserrafting mitzumachen. Jori, unsere oranje Freundin aus Tauranga hatte es uns empfohlen und wir dachten uns nur „No Risk, no Fun“! Die Raftingfahrt dauerte nur etwa 40 Minuten aber sie hatte es in sich… Der absolute Höhepunkt war der 7 Meter Wasserfall den wir runtergespült wurden! 7 Meter!!! Wau, was eine Gaudi, es war Nervenkitzel pur! Fruzsi, Cathryn, Cathal, Peter und ich hatten sehr viel Spaß. Der absolute Adrenalinkick!! Es hat so viel Spaß gemacht, wir lernten zu paddeln und auch wenn Cathal unsere Leiterin anfangs nervös machte (jaaaa, das sagte sie, weil er immer falsch paddelte), so wurden uns nicht, wie mehr oder weniger angekündigt Zähne ausgeschlagen oder sind mit dem Boot umgekippt.
Am Abend haben wir fünf uns zusammen mit einem Schweden getroffen und sind was Essen und einen Trinken gegangen. Es war ein wirklich schöner Abend auch wenn Fruzsi ein wenig zutief ins Weinglas geschaut hat und wir deshalb die Checkout Zeit beim Hostel des folgenden Tages nicht ganz einhalten konnten. Fruzsi: Der Kater kam sehr überraschend und hatte es den ganzen Tag in sich .. Jetzt noch …

Momentan sind wir in Whakatane und wollen ein Trip auf „White Island“ mitmachen. Teuer aber das Geld wert ist unser Gedanke. Immerhin ist das ein aktiver Vulkan nördlich von Whakatane, das ist ein Muss, wenn man in Neuseeland ist.
Mehr von Whakatane und White Island in den kommenden Tagen

Euer Kiwiteam