Der letzte Track war der 78km lange Heaphy Track im Kahurangi National Park im Norden der Suedinsel, der uns durch Regenwald fuehrte. Da Anfang und Ende des Tracks etwa 450 km voneinander entfernt liegen sind wir kurzerhand in einer 5Mann Cessna an den Anfang geflogen, um dann in den 4 Tagen zu unserem Auto zurueckzulaufen. Der Flug war ein erster, netter Vorgeschmack auf den Walk aber in 20 Minuten zu sehen was man in 4 Tagen ablaeuft hat auch irgendwie den Spass genommen, denn es gab nur Eines zu sehen: WALD!
Der erste Tag war recht easy hoch hoch hoch bis man am Sattel auf 880m ist (suess!). Der zweite Tag hat uns dafuer dann richtig gefickt. Es hat gepisst, wir waren alle schon nach 5 Minuten nass, wir waren muede und auch sonst sieht man halt nicht so viel von der Landschaft, wenn man mit gesenktem Kopf nur auf den Boden starrt und hofft, dass die Baeche und Fluesse auf dem Weg nicht ueberflutet und unpassierbar sind.
In der zweiten Huette angekommen haben wir erstmal unsere Sachen drinnen aufgehaengt, brachte nicht viel denn am naechsten Tag waren sie immernoch nass. Also haben wir alles Nasse samt BH, Unterhosen, Jacken etc an die Aussenseite des Rucksacks geschnallt und sind am 3. Tag bei gutem Wetter losmaschiert. Der Walk an dem Tag war sehr schoen, doch die Huette war der Megahorror! Obwohl am Strand, wars assi, voller Sandfliegen und komischer Leute..
Der letzte Walk-Tag war im Wald neben dem Strand herlaufen und die wuuuuunderschoene Landschaft dieses Abschnitts geniessen.
Endlich am Parkplatz angekommen wurde uns klar, dass wir, wenns schlecht laeuft, wir auch noch 16km zu unserem Auto laufen muessen! Wir also einen DOC Mitarbeiter gefragt ob er uns mitnehmen kann nach Karamea : nein. So ein Wichser!
Also haben wir junge Leute gefragt die uns dann mitgenommen haben! Benny und Simon im Auto gequetscht hinten
Tage: 4
Naechte: 3
Kilometer: 78
Hoehenmeter gelaufen: ~900
Huetten: Perry Saddle (Sattel), MacKay (Wald), Heaphy (Strand)
Essen: Risotto, Fertignudeln, Couscous
Verletzungen: Schulterschmerzen, aufgeschlagenes Knie samt kaputter Hose da hingeflogen (Benny), immernoch verstauchter Fuss (Fruzsi)
Regen: 1 Tag waehrend 24km Wanderung 6 Stunden
Gewicht der Rucksaecke: im Vergleich zu Kepler sehr leicht
Wir sind froh, dass wir nun reine Erholungszeit haben. Was auch noch interessant ist, wir haben waehrend Bennys Besuch nicht einmal im Bett geschlafen (Simon und ich 3 Naechte in Glenorchy bei Michael), Benny Null.
Dienstag, 7. Februar 2012
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